Modellprojekt für Tempo 30 Bajus: "Ziel ist weniger Lärm und CO2 und mehr Sicherheit"

Kommunen haben jetzt die Gelegenheit, sich ab sofort auf das Modellprojekt „CO2 reduzieren, Lärm mindern, Vision Zero mit Tempo 30“ des Landes zu bewerben. "Auch Osnabrück kann sich jetzt formal bewerben und damit den Ratsbeschluss zum Tempo-30-Modellversuch aus dem Frühjahr umsetzen", erklärt der Landtagsabgeordnete Volker Bajus (Grüne). Ein „Runder Tisch Modellprojekt" werde dann im Januar 2018 aus den eingegangenen Bewerbungen eine Auswahl treffen. „Endlich gibt es die Möglichkeit, Temporeduzierungen auch dort durchzusetzen, wo dies durch die geltende  Straßenverkehrsordnung des Bundes blockiert wird. Und neue Lösungen, die helfen, die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt zu erhöhen, bekommen eine Chance" freut sich Bajus.

Das Modellprojekt war vom Landtag 2016 auf den Weg gebracht worden. Längst haben seither mehr als 35 niedersächsische Kommunen ihr Interesse zur Teilnahme bekundet. „Die große Nachfrage aus Kommunen bestätigt uns. Darunter sind übrigens auch Kommunen mit CDU Bürgermeistern wie GmHütte. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einer sich verändernden Mobilität, die auf weniger Tempo, weniger Emissionen und Lärm setzt", so Bajus.

Vor allem für Radler und Fußgänger bedeute dies auch mehr Sicherheit im Straßenverkehr. „Und, wenn durch die Tempoverringerungen der Verkehr flüssiger werden kann, hilft uns das auch bei den Abgasproblemen in Osnabrück. Denn die Luftqualität ist ein entscheidender Gesundheitsfaktor“, erklärt Bajus.

Zurück zum Pressearchiv