Kleine Anfrage An welchen Hochschulen stehen Studiengänge, Professuren und weitere Stellen wegen der Sparmaßnahmen des Landes bis 2030 vor dem Aus?

Anfrage der Abgeordneten Eva Viehoff, Volker Bajus, Meta Janssen-Kucz, Detlev Schulz-Hendel, Imke Byl (GRÜNE) an die Landesregierung, eingegangen am 04.12.2020

Mit den vom Land vorgenommenen und weiteren geplanten Einsparungen über die globale Minderausgabe im Landehaushaltsentwurf 2021 sowie der mittelfristigen Finanzplanung drohen mittel- bis langfristig Professuren und weitere Stellen im hochschulischen Mittelbau aus den Stellenplänen der Hochschulen und Universitäten gestrichen zu werden. Damit würden die Universitäten ihre Haushalte den Einsparungsvorgaben entsprechend konsolidieren. Dies kann zu einem Verlust von Qualität in Studium und Lehre sowie Forschung führen und gefährdet nach Ansicht beispielsweise der Landeshochschulkonferenz das Ansehen und die Qualität des Hochschul- und Forschungsstandorts Niedersachsen.

1. An welchen niedersächsischen Hochschulen sind Kürzungen von Studiengängen bis zum Jahr 2030 aufgrund von Sparmaßnahmen der Landesregierung bekannt?

2. An welchen niedersächsischen Hochschulen sind Kürzungen von Professuren, Stellen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Stellen für Lehrbeauftragte bis zum Jahr 2030 aufgrund von Sparmaßnahmen der Landesregierung bekannt?

3. Besteht nach Ansicht der Landesregierung die Gefahr, dass es aufgrund der Sparmaßnahmen des Landes zu einem Verlust wichtiger Forschungs- und Lehrstrukturen in Niedersachsen kommt, und wie will sie dies gegebenenfalls verhindern?

 

Alle Informationen und die Antwort der Landesregierung (sobald verfügbar) gibt es hier.

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