Kleine Anfrage Gewalt gegen Frauen - Auslastung der Frauenhäuser in den Jahren 2019 und 2020

Anfrage der Abgeordneten Imke Byl, Meta Janssen-Kucz und Volker Bajus (GRÜNE) an die Landesregierung, eingegangen am 30.10.2020


Während in der Corona-Pandemie auch in Deutschland und Niedersachsen weite Teile des öffentlichen Lebens heruntergefahren wurden, entfielen Möglichkeiten der sozialen Kontrolle und des Schutzes für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder. Ein unbemerktes Kontaktieren von Beratungsstellen oder Frauenhäusern ist umso schwieriger, wenn die Betroffene mit dem Täter während eines Teil-Lockdowns zusammen in einer Wohnung wohnt. Gleichzeitig ist der Druck innerhalb vieler Familien durch pandemiebezogene Ängste wie um die Gesundheit von Angehörigen und Freundinnen und Freunden und die eigene wirtschaftliche Situation, aber auch durch das enge Miteinander-leben in teils kleinen Wohnungen stark gestiegen.


1. Wie hoch waren die prozentuale und absolute Auslastung bzw. die Anzahl der aufgenommenen Frauen und Kinder in Bezug auf die geförderten Belegungsplätze für Frauen jeweils in den Jahren 2019 und 2020 über das gesamte Jahr gerechnet (bitte pro Ort/Frauenhaus aufführen)?

2. Wie hoch waren die prozentuale und absolute Auslastung bzw. die Anzahl der aufgenommenen Frauen und Kinder in Bezug auf die geförderten Belegungsplätze für Frauen jeweils pro Monat in den Jahren 2019 und 2020 (bitte pro Ort/Frauenhaus aufführen)?

3. In welchen niedersächsischen Kommunen wurden innerhalb der Corona-Zeit zusätzliche Frauenhaus-Plätze geschaffen, beispielsweise durch die Anmietung von Ferienwohnungen oder Hotelzimmern (bitte mit Angabe der Monate und Platzanzahl)?

Alle Informationen und die Antwort der Landesregierung (sobald verfügbar) gibt es hier.

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