Kleine Anfrage Was unternimmt die Landesregierung gegen Einsamkeit und soziale Isolation in der Corona-Pandemie?

Anfrage der Abgeordneten Volker Bajus und Meta Janssen-Kucz (Bündnis 90/Die Grünen) an die Landesregierung, eingegangen am 27.11.2020


Viele Menschen leiden unter Einsamkeit und sozialer Isolation, allen voran Ältere und Alleinstehende. Die pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen sind für diese Menschen deshalb besonders belastend und erhöhen das Risiko für psychische und physische Erkrankungen. Neuesten Erkenntnissen zufolge leiden jedoch auch Kinder, Jugendliche und jüngere Menschen seit Beginn der Corona-Pandemie zunehmend unter Einsamkeit und sozialer Isolation.

Die Bundesregierung weist in ihrer Antwort auf eine Anfrage der FDP darauf hin, dass Maßnahmen zur Bekämpfung von Einsamkeit und Isolation zuvorderst Aufgabe der Länder und der Kommunen sind.

Daher fragen wir die Landesregierung:

1. Welche Daten liegen der Landesregierung zur Entwicklung von Einsamkeit und sozialer Isolation in Niedersachsen in den letzten zehn Jahren vor und wie hat sich die Corona-Pandemie auf Einsamkeit in Niedersachsen ausgewirkt?

2. Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung, um Einsamkeit entgegenzuwirken? Wie hat sich der Maßnahmenkatalog seit Beginn der Pandemie verändert? Wie ist dabei das Verhältnis von analogen zu digitalen Maßnahmen?

3. Wie unterstützt die Landesregierung die Kommunen bei  ihrer Arbeit gegen Einsamkeit? Wie hat sich diese Unterstützung seit Beginn der Pandemie verändert?

4. Menschen, die einer Risikogruppe angehören, sind von pandemiebedingten Einschränkungen besonders betroffen und in der Folge häufiger alleine. Was tut die Landesregierung, damit diese Menschen nicht einsam werden?

5. Erste Studienergebnisse zeigen, dass durch die Corona-Pandemie auch jüngere Menschen zwischen 20 und 40, sowie insbesondere auch Kinder und Jugendliche psychisch belastet werden. Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung hierzu vor und welche Maßnahmen ergreift sie, um diesen Menschen zu helfen?

Alle Informationen und die Antwort der Landesregierung (sobald verfügbar) gibt es hier.

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