Kleine Anfrage Welche Unterstützung in der Pandemiebekämpfung leistet Niedersachsen in seinen Partnerregionen Tansania und Eastern Cape

Anfrage der Abgeordneten Eva Viehoff, Marie Kollenrott und Volker Bajus (GRÜNE) an die Landesregierung, eingegangen am 21.12.2021

Gesundheit ist kein nationales oder rein niedersächsisches Thema. Die Vernetzung der Welt bringt
es mit sich, dass Gesundheit nicht an Nationalstaatsgrenzen oder Kontinenten endet. Dies ist zwar nicht erst seit der Corona-Pandemie bekannt. In der jetzigen Krise wird aber klar, dass alleinige Maßnahmen in der entwickelten Welt nicht helfen, die aktuelle Pandemie zu überwinden (siehe Leopoldina-Newsletter 4/2021, Seite 8).

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Expertinnen und Experten sind sich einig: Der Haupt
hebel zur Überwindung der Corona-Pandemie ist die Impfung und damit Immunisierung gegen das Virus. Die World Health Organisation macht seit Beginn der Pandemie deutlich, dass die Überwindung der Pandemie nur zum Erfolg werden kann, wenn weltweit ausreichend Impfstoff zur Verfügung gestellt wird. Das gelte in besonderem Maße für die Länder des globalen Südens, die oft finanziell
nicht in der Lage sind, die notwendigen Impfstoffmengen zu erwerben und eine adäquate Impfinfrastruktur aufzubauen.

Mit Tansania und der Region Eastern Cape in Südafrika hat Niedersachsen zwei Partnerregionen im
globalen Süden.

1.
Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz unterstützt die Landesregierung in den Partnerregionen Tansania und Eastern Cape?

2.
In welchem Rahmen unterstützt die Landesregierung Impfkampagnen und den Aufbau von Impfinfrastruktur in den Partnerregionen?

3.
Hat die Landesregierung Impfstoff in die Partnerregionen übersandt (wenn ja, bitte Anzahl, Datum und Partnerregion angeben, wenn nein, bitte Begründung nennen)?

Alle Informationen und die Antwort der Landesregierung (sobald verfügbar) gibt es hier.

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