Kleine Anfrage Fehlende Quarantäneanordnungen, eingeschränkte Kontaktpersonenermittlung, Meldever- zug: Wie überlastet sind die niedersächsischen Gesundheitsämter in der vierten Welle?

Anfrage der Abgeordneten Meta Janssen-Kucz und Volker Bajus (GRÜNE) an die Landesregierung, eingegangen am 07.12.2021

Der Gesundheitsdienst von Stadt und Landkreis Osnabrück hat am 6. Dezember eine Überlastungsanzeige veröffentlicht. Demnach können angesichts steigender Infektionszahlen derzeit nicht mehr für alle Infizierten zeitnah Quarantäneanordnungen ausgestellt werden. Auch Kontaktpersonen können nicht mehr vollständig ermittelt werden. Den Meldeverpflichtungen des RKI kann das Gesundheitsamt Osnabrück nicht mehr vollumfänglich nachkommen.

1. Welche weiteren Gesundheitsämter haben dem Landesgesundheitsamt Überlastungen angezeigt, und wie wirkt sich das auf die Bewältigung der vierten Corona-Welle aus (insbesondere Quarantäneanordnungen, Kontaktpersonenermittlung und Meldeverhalten)?

2. Was unternimmt die Landesregierung, um den öffentlichen Gesundheitsdienst zu unterstützen?

3. Wie viel zusätzliches Personal haben die kommunalen Gesundheitsämter in der vierten Corona-Welle durch Bundeswehr, Landesbehörden und andere Behörden erhalten?

Alle Informationen und die Antwort der Landesregierung (sobald verfügbar) gibt es hier.

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