Statement Erdverkabelung in der Region Osnabrück

Zur Forderung des Niedersächsischen Umweltministeriums an das Unternehmen Amprion, in den Ortsteilen Borgloh und Placke sowohl eine Freileitung als auch eine Teilerdverkabelung in geeigneter Planungstiefe detailliert auszugestalten, erklärt Alfred Reehuis, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat Melle: "Erfreulich ist, dass die Erdverkabelung nun auch vom niedersächsischen Umweltministerium unterstützt wird. Aus der Stellungnahme wird deutlich, dass die Erdverkabelung eigentlich auch im Sinne von Amprion sein müsste. Denn nur mit einer Erdverkabelung wird es angesichts des Widerstandes bei der betroffenen Bevölkerung eine schnell umsetzbare Planung geben."

Filiz Polat, Bundestagsabgeordnete aus Bramsche, sieht sich in ihrer früheren Kritik bestätigt: "Amprion ist mit seinen Entwürfen hinter dem zurückgeblieben, was möglich wäre. Daher ist es nur folgerichtig, dass das Ministerium nun Nachbesserungen fordert. Spätestens im Planfeststellungsverfahren wäre dies ohnehin der Fall gewesen."

Der Landtagsabgeordnete Volker Bajus ergänzt: "Ich hätte mir eine klarere Ansage aus dem Umweltministerium zugunsten einer Erdverkabelung gewünscht. Dass diese nun als gleichberechtigte Alternative mitgeprüft werden soll, ist aus Sicht der Region das Mindeste."

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