Pressemeldung Nr. 156 vom

Klimaabkommen von Paris tritt in Kraft Volker Bajus: Meilenstein für den Klimaschutz, Chance für Niedersachsen

Darum geht’s

Das Klimaabkommen von Paris tritt heute (4. November 2016) in Kraft. Das Abkommen wurde bislang von 94 Staaten ratifiziert - darunter die USA, China, Deutschland und die Europäische Union. Damit ist das Quorum erfüllt, wonach mindestens 55 Länder, die 55 Prozent der weltweiten Emissionen ausmachen müssen, dem Vertrag beitreten müssen.

Das sagen die Grünen

Volker Bajus, energiepolitische Sprecher

„Niedersachsen ist als Küsten- und Agrarland von den Folgen des Klimawandels besonders bedroht. Ein engagierter Klimaschutz ist für uns deshalb nicht nur eine Voraussetzung für das Überleben unser Küstenregionen, sondern auch eine wirtschaftliche und energiepolitische Chance für das ganze Land. Niedersachsen ist die Heimat der Energiewende, das Land der Erneuerbaren Energien. Klimaschutz ist der Innovationsmotor für unsere Zukunft!"

„Das Abkommen von Paris muss ein Meilenstein für den Klimaschutz werden. Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass so viele Staaten diese Verpflichtung so schnell anerkannt haben.“

„Jetzt aber müssen die Ziele mit konkreten Maßnahmen hinterlegt werden. Die Bundesregierung muss zu ihren internationalen Zusagen stehen und endlich einen ambitionierten Klimaschutzplan für 2050 auf den Weg bringen: Aktuell bleibt die Bundesregierung auf dem internationalen Parkett in Marokko weit hinter ihren Ankündigungen zurück und ist meilenweit von einer Vorreiterrolle entfernt. Niedersachsen hingegen macht mit dem neuen Klimaschutzgesetz ernst und liefert ein umfangreiches Maßnahmenprogramm.“?

Zum Hintergrund

Das Abkommen von Paris sieht vor, die Klimaerwärmung auf unter 1,5 Grad zu begrenzen. Doch bislang sind die Reduktionsziele der Unterzeichnerstaaten nicht ausreichend, um dieses Ziel zu erreichen. Den jeweils aktuellen Stand zur Zahl der ratifizierten Staaten finden Sie hier.

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