Kleine Anfrage Wie kann auf der B 51 zwischen Osnabrück und Bad Iburg mehr Verkehrssicherheit geschaffen werden?

Anfrage der Abgeordneten Volker Bajus und Detlev Schulz-Hendel (GRÜNE) an die Landesregierung, eingegangen am 20.04.2022

Der Verein „Verkehr für Menschen (VfM)“ mit Sitz in Georgsmarienhütte fürchtet, dass die Verkehrssicherheit auf der B 51 nicht hineinreichend gegeben ist. Insbesondere hohe Geschwindigkeiten werden als Problem gesehen. Er hat deswegen verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung vorgeschlagen:

1. mittels Fahrbahnmarkierungen Reduzierung auf zwei Spuren ab BAB-Einmündung auf der Westseite zwischen Osnabrück und Harderberg (zuständig: Stadt Osnabrück [OS] und Stadt Georgsmarienhütte [GMH]),
2. mittels Fahrbahnmarkierungen Reduzierung auf zwei Spuren/Fortsetzung des Standstreifens ab Harderberg bis Abfahrt Krankenhaus auf der Ostseite (zuständig: Stadt GMH),
3. Reduzierung auf eine Spur mittels Fahrbahnmarkierungen zwischen Oesede und Herrenrest (bergauf) auf der Westseite (zuständig: Stadt GMH),
4. Reduzierung auf eine Spur mittels Fahrbahnmarkierungen zwischen Herrenrest und Oesede (bergab) auf der Ostseite (zuständig: Stadt GMH),
5. Reduzierung auf eine Spur mittels Fahrbahnmarkierungen zwischen Bad Iburg und Bäumker (bergaufwärts) auf der Südostseite (zuständig: Landkreis OS),
6. maximale Geschwindigkeit außerorts zwischen Osnabrück und Bad Iburg von 70 km/h (zuständig: Stadt OS, Stadt GMH und Landkreis OS),
7. innerorts in Georgsmarienhütte-Oesede maximale Geschwindigkeit von 40 km/h (zuständig: Stadt GMH),
8. Freigabe der Radwege auf beiden Seiten in beide Richtungen zwischen Oesede und Osnabrück (zuständig: Stadt OS und Stadt GMH),
9. farbliche Sicherung und Fahrbahnmarkierung für den Radweg am Abzweig Krankenhaus auf der Westseite bei Spiegelburg (zuständig: Stadt OS); hier besteht Handlungsbedarf, da die abbiegenden Autos den Rad-/Fußweg mit 100 km/h kreuzen dürfen.

Zudem hat er weitere „kurzfristige bauliche Maßnahmen ...“ vorgeschlagen:

1. Bau einer Querungshilfe an der Bushaltestelle Obermeyer gegenüber der Tankstelle in Oesede (zuständig: Stadt GMH),
2. Bau einer Querungshilfe zwischen Bad Iburg und Bäumker (zuständig: Landkreis OS),
3. Bau einer Querungshilfe vor dem Ortsausgang Bad Iburg auf Höhe des Endes vom Rad-/Fußweg auf der Südost-Seite (zuständig: Landkreis OS),
4. Bau einer Querungshilfe zwischen Herrenrest und Ortseingang Oesede (Höhe Anliegerstraße östlich am Parkplatz [zuständig: Stadt GMH]),
5. Erweiterung der Kreuzungsampel Karolinenhöhe um je eine Fußgängerquerung südlich und östlich (zuständig: Stadt GMH).

 

1. Wie viele Unfälle hat es in den letzten fünf Jahren in dem Streckenabschnitt unter Beteiligung welcher Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gegeben (bitte jährliche Ausweisung und Angabe der Art der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer)?

2. Wer ist auf welchem Abschnitt zuständig für die Verkehrssicherheit auf der B 51, und wie wird die Zusammenarbeit bezüglich der Strecken geregelt?

3. Wie bewertet die Landesregierung die einzelnen Vorschläge?

 

Alle Informationen und die Antwort der Landesregierung (sobald verfügbar) gibt es hier.

Zurück zum Pressearchiv