Mehr Bio auf den Tellern:Kura/Bajus „Gutes Bio-Essen funktioniert auch im Alltag“

Das Erlebnispädagogische Schullandheim Barkhausen gehört zu den vier „Bio-Leuchttürmen der Gemeinschaftsverpflegung 2026“ in Niedersachsen. Für ihr hervorragendes Verpflegungskonzept wurden die Einrichtungen von Landwirtschafts- und Ernährungsministerin Miriam Staudte ausgezeichnet.

Bad Essen. Das Erlebnispädagogische Schullandheim Barkhausen gehört zu den vier „Bio-Leuchttürmen der Gemeinschaftsverpflegung 2026“ in Niedersachsen. Für ihr hervorragendes Verpflegungskonzept wurden die Einrichtungen von Landwirtschafts- und Ernährungsministerin Miriam Staudte ausgezeichnet. „Wer jeden Tag viele Menschen mit gutem Essen versorgt, verdient große Anerkennung“, sagt dazu die Landtagsabgeordnete Anne Kura aus Osnabrück. Im Erlebnispädagogischen Schullandheim Barkhausen beweise sich, dass Bio, Regionalität und eine alltagstaugliche Küche hervorragend zusammenpassten. Das Schullandheim der Ehlerding-Stiftung verbindet seine mit Bioland-Silber zertifizierte Küche mit praktischer Ernährungs- und Umweltbildung. Kinder beschäftigen sich dort unter anderem mit Artenvielfalt und Umweltschutz oder backen Brot mit regional angebautem Bio-Getreide.

Mit dem Wettbewerb zeichnet das Land Einrichtungen aus, die Bio-Lebensmittel dauerhaft und wirtschaftlich tragfähig in ihre Verpflegung integrieren. Dabei geht es nicht allein um den Einkauf, sondern vor allem um saisonale Speisepläne, regionale Lieferketten und Ernährungsbildung. Nach Ansicht des Grünen-Politikers Volker Bajus können die ausgezeichneten Konzepte deshalb auch anderen Kantinen, Kitas, Schulen oder Kliniken Mut machen, ihren Bio-Anteil zu erhöhen. „Mehr heimische Bio-Produkte in Kantinen und Gemeinschaftsküchen sind gut für die Menschen und zugleich eine Chance für unsere Landwirtschaft vor Ort. Entscheidend ist, dass gute Qualität nicht die Ausnahme bleibt, sondern jeden Tag auf den Teller kommen kann“, sagt Bajus. 

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