Förderung für kommunale Verkehrsprojekte :Kura/Bajus: Rad- und Gehwege sind zentrale Bausteine moderner Verkehrspolitik

Die rot-grüne Landesregierung fördert auch in diesem Jahr den Aus- und Neubau von Rad- und Gehwegen sowie Straßen in Niedersachsens Städten und Gemeinden. Insgesamt stehen für kommunale Verkehrsprojekte Fördermittel in Höhe von 75 Millionen Euro zur Verfügung.

Osnabrück. Die rot-grüne Landesregierung fördert auch in diesem Jahr den Aus- und Neubau von Rad- und Gehwegen sowie Straßen in Niedersachsens Städten und Gemeinden. Insgesamt stehen für kommunale Verkehrsprojekte Fördermittel in Höhe von 75 Millionen Euro zur Verfügung. „Rot-Grün sorgt dafür, dass die Kommunen im Land ihre Verkehrs­infrastruktur vorausschauend und im Sinne nachhaltiger Mobilität weiterentwickeln können“, freut sich die Grünen-Landtagsabgeordnete Anne Kura aus Osnabrück. Vor allem sichere Rad- und Gehwege seien zentrale Bausteine einer modernen Verkehrspolitik.

Kura teilt mit, auch in der Stadt und im Landkreis Osnabrück würden Bauvorhaben berücksichtigt und erhielten Förderung. In der Stadt wird mit einem zentralen Verkehrspunkt der Ausbau am Neumarkt/Kollegienwall gefördert, ebenso ein Abschnitt im Osten der Stadt auf der Mindener Straße von Burg Gretesch bis zur Straße Auf dem Winkel. Im Zuge der dringend nötigen Sanierung der Mindener Straße werden auch die Fuß- und Radwege verbessert. Der Osnabrücker Landkreis profitiert von den Zahlungen für den Ausbau an der K 131 in Kettenkamp und K 351 von der L87 bis Up de Heede in Belm.

Neben dem Ziel einer modernen Verkehrsinfrastruktur in den Kommunen verfolgt die rot-grüne Landesregierung nach Angaben des Grünen-Politiker Volker Bajus vor allem das Ziel, mehr Menschen für klimafreundliche Mobilität zu gewinnen. „Wenn Rad- und Gehwege gut ausgebaut sind und es um die Sicherheit im Straßenverkehr gut bestellt ist, verzichten die Menschen eher mal aufs Auto“, betont Bajus. Auch an guter Verkehrsinfrastruktur entscheide sich, ob das Fahrrad für viele eine echte Alternative zum Auto ist.

18 der insgesamt 88 angemeldeten Bauvorhaben sind eigenständige Radwegeprojekte, etliche Straßenprojekte beinhalten auch die Modernisierung und den Ausbau von Rad- und Gehwegen. Je nach Finanzkraft der Kommunen geht es um eine Förderung in Höhe von 60 bis 75 Prozent der Gesamtkosten, reine Radverkehrsprojekte werden sogar mit bis zu 80 Prozent gefördert. „Wir setzen damit ein starkes Signal an die Städte und Gemeinden: Wer in sichere Rad- und Gehwege investiert, kann sich auf die Unterstützung des Landes verlassen“, so die beiden Abgeordneten.

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