Mehr Bildungsgerechtigkeit für die Region Osnabrück:Polat/Bajus: 28 Schulen nehmen am neuen Startchancenprogramm teil

Am 30. Mai 2024 hat das Niedersächsische Kultusministerium vorgestellt, welche Schulen im Startchancenprogramm aufgenommen werden. Das Startchancen-Programm unterstützt gezielt Schulen in benachteiligten Soziallagen mit zusätzlichen knapp 100 Millionen Euro jährlich im Zeitraum von zehn Jahren.

Von den insgesamt 390 Schulen in Niedersachsen können demnächst 16 Schulen in der Stadt Osnabrück und zwölf Schulen im Landkreis von dem Programm profitieren. Das sind vor allem Schulen, die in ihrer täglichen Arbeit vor ganz besonderen Herausforderungen stehen. Der grüne Landtagsabgeordnete Volker Bajus aus Osnabrück sagt dazu: „Das ist ein echter Meilenstein auf dem Weg zu mehr Chancengerechtigkeit für viele Schüler*innen und Familien. Entscheidend ist, dass allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Möglichkeiten offenstehen, ihre Talente und Fähigkeiten zu entfalten – unabhängig vom Geldbeutel oder der sozialen Herkunft.“

Auch Filiz Polat, Bundestagsabgeordnete aus Bramsche, freut sich über die Auswahl der Schulen in der Region: „Es ist das größte Bildungsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Wir investieren in den kommenden zehn Jahren 20 Milliarden Euro gezielt in etwa 4.000 Schulen in besonders herausfordernden Lagen in ganz Deutschland. Damit setzen wir ein grünes Projekt um, für das wir schon in unserem Bundestagswahlprogramm geworben haben.“

Es ist erfreulich, dass in einem Flächenland wie Niedersachsen die Schulen über das gesamte Land verteilt sind: Ein Drittel der Schulen liegt in den Ballungsräumen der acht großen Städte, zwei Drittel liegen in den Mittelzentren, den kleineren Städten oder im ländlichen Raum. Konkret bedeutet das: Mehr finanzielle und personelle Ressourcen, systemische Veränderungen und damit eine Stärkung der Schulen und einer nachhaltigen Schulentwicklung.

Und nicht nur das Startchancenprogramm ist neu, sondern auch der dabei zum Einsatz gekommene Sozialindex: „Der Sozialindex des Landes ist ein wichtiges Instrument, um die Gelder nicht mehr nach dem ‚Gießkannenprinzip‘ zu verteilen, sondern gezielt den Schulen zur Verfügung zu stellen, die sie am dringendsten brauchen“, erklärt Bajus. „Er ermöglicht die gerechte Verteilung der Startchancen-Mittel, sodass die Schulen in herausfordernden Lagen zusätzliche Mittel für z.B. für Sprachförderung und mehr nichtlehrendes Personal erhalten. Ich freue mich, dass die 28 Schulen in der Stadt und im Landkreis Osnabrück davon bald profitieren werden.“

Zurück zum Pressearchiv